Perspektivwechsel

Veröffentlicht: 27. Juli 2011 in Allgemein

Ein (sehr!) kleiner Einblick in das, was wir im Kurs z.B. „zwischendurch“ so alles besprechen.

Grundregel zur Perspektive:
In einem Absatz/ einer Szene sollte man nur die Perspektive EINER Person einnehmen Diese Person ist in der Regel die wichtigste Person der Szene. Es kann aber auch Gründe geben, eine andere Person zu nehmen – dazu kommen wir später im Kurs. Hier erst einmal ein Beispiel für die Grundregel:

Szene: Eine Familie am Frühstückstisch. Eltern, zwei Kinder. (Die Mutter heißt Ingrid, die Tochter Maike)

Wessen Perspektive nimmt man nun?
Entweder die des Protagonisten, weil er ohnehin der Perspektivträger des Romans ist.

Oder man hat GRÜNDE dafür, eine der anderen Personen zu nehmen. Aber man schreibt NICHT:
„Ingrid reichte ihrer Tochter die Butter und dachte, dass sie sie unbedingt mal wieder zum Frisör schicken musste. Maike nahm ihr die Butter mit einem dankbaren Nicken ab und fand, dass ihre Mutter ausgesprochen müde aussah.

Entweder man schildert die Sicht aus der Perspektive der Mutter ODER der Tochter (oder eines der anderen). Bleibt man in der Perspektive der Mutter, muss man deren Müdigkeit z.B. durch die Art ausdrücken, wie sie die Butter reicht – der Leser schließt dann aus ihrem Handeln selbst, dass sie müde ist.

Im Kurs gibt es hierzu eine großanlegte Übungsaufgabe, die von mir UND in der Gruppe besprochen wird.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s